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DSA5 - Aventurisches Götterwirken (PDF) als Download kaufen
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DSA5 - Aventurisches Götterwirken (PDF) als Download kaufen
Publisher: Ulisses Spiele
by Roger L. [Verified Purchaser]
Date Added: 07/28/2017 09:04:41

Allgegenwärtig ist das Wirken der Götter, und so beginnt auch das Vorwort des Werkes Aventurisches Götterwirken mit diesen Worten. Wie allwissend ist aber jener, der dieses Werk gelesen hat, und wie allgültig sind die Regeln, die dieses Werk mit sich bringt? Teilzeitheld Torben sieht sich dazu auserkoren, dies zu ergründen. [quote] Eine Welt ohne Götter wäre eine sinnlose, tote Welt. [/quote] – Michael D. Eschner

Ich will euch erzählen, was mir vor einigen Wochen passierte. Ich hatte just dieses Werk in meine Finger bekommen, welches da beschrieb die Zwölfe und ihren Widersacher. Ich befand mich in der schönen Stadt Belhanka und hatte in Erfahrung gebracht, dass ein Geweihter des Nandus unweit von hier in einer Villa lebte, der mir bei meiner Rezension behilflich sein könnte. So fuhr ich mit einer Kutsche zu dem Anwesen, wurde eingelassen und fand den Herrn auf der Terrasse.

„Preiset die Zwölfe, sage ich euch! Stellt euch gut mit den Göttern, sage ich euch! Denn sie sind wahrhaftig und einzig, allmächtig und unendlich. Für unsereins aber sind sie unbegreiflich und beispiellos, und unvergleichlich ist ihr Wirken. Und so schreibet nieder ihr Wirken, auf dass ihr es nachlesen könnet.“

„Den Zwölfen zum Gruße! Verzeiht, wenn ich euch unterbreche, guter Mann, aber seid ihr der Herr Sarastro?“

„Patara.“

„Wie bitte?“

„Der Name ist Sarastro Patara, der Vollständigkeit halber. Was kann ich für euch tun?“

„Wenn ihr mir einen Augenblick eurer kostbaren Zeit schenken könntet, wäre ich sehr erfreut. Es geht um, nun ja, dieses Buch hier.“

„Ich war sowieso vorerst fertig mit dem Üben meiner Rede. Lasst uns hineingehen und im Salon weitersprechen.“

„Gewiss.“

So betraten wir den angrenzenden Salon und ließen uns auf kostbaren Liegen nieder.

„Ihr kommt also zu mir wegen dieses Buches.“

„Nun, um genau zu sein, bin ich eine Art Kritiker und rezensiere solche Werke.“

„Bei allem was Nandus heilig ist, ihr zensiert Bücher?“

„Re-zen-sieren, aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Ich möchte euch bitten, einen Blick in das Werk zu werfen und mir eure Meinung mitzuteilen. Es geht darin um die Zwölfe und allerlei göttliches Wirken. Da ihr mir als einer der intelligentesten und belesensten Männer Belhankas empfohlen wurdet …“

„Chorhop.“

„Wie bitte?“

„Ich komme aus Chorhop, in Belhanka bin ich nur bei meiner Cousine zu Besuch, aber das tut wohl auch nichts zur Sache. Legt mir das Buch nur dorthin und kommt in ein paar Tagen wieder, dann will ich euch berichten, was ich davon halte. Nun muss ich aber weiter üben. Gehabt euch wohl.“

So kam ich nun ein paar Tage später wieder. Der Herr Patara war nicht daheim, aber sein Diener überreichte mir einige Schriften, die Patara angefertigt hatte. Ich habe diese noch mit meinen eigenen Ansichten ergänzt und leserlich niedergeschrieben, auf dass Ihr euch ein eigenes Bild machen könnt.

Inhalt

Sarastro Patara, Schreibstube im Hause meiner Cousine, Belhanka, 25. Ingerimm 1035 BF

Das Werk trägt den Namen Aventurisches Götterwirken. Ich vermute eine Ähnlichkeit mit dem Brevier der Zwölfgöttlichen Unterweisung. Ein direkter Vergleich mit der Abschrift von 1016 BF kommt in Betracht.

Das Inhaltsverzeichnis bietet auf zwei Seiten einen hervorragenden Überblick über sechs Kapitel nebst Anhang. Vorgestellt werden die Traditionen der zwölfgöttlichen Kirchen sowie einiger halbgöttlicher Vertreter. Hervorragend, Nandus ist dabei.

Unter „Erweiterte Liturgieregeln“ und „Sonderfertigkeiten“ kann ich mir nicht viel vorstellen, aber das Rätsel werde ich ergründen. Liturgien und Professionen werden aufgelistet. Mich beunruhigt die häufige Nennung des Gottes-ohne-Namen. Ebenfalls meiner Kenntnis entzieht sich die Bedeutung der „Archetypen“, aber auch diese werde ich näher betrachten. Ein opulenter Anhang verspricht zudem weitere Erkenntnisse.

Ich habe mich entschlossen, schrittweise an das Werk heranzugehen, wenngleich meine Neugier zu einigen Kapiteln im Voraus geweckt ist.

Kapitel I – Traditionen

Wie vermutet beschreibt das Kapitel die Kirchen der Zwölfgötter. Auf jeweils zwei Seiten ist von ihren Aspekten und ihrem Moralkodex (so denn vorhanden) zu lesen. Vater Phex findet es zum Beispiel moralisch erstrebenswert, dass man an seinen Herausforderungen wächst und für eine zu erfüllende Aufgabe stets eine Gegenleistung bekommt. Mutter Rahjas Aspekte, derer zwei, wie bei allen Zwölfen, sind die „Ekstase“ und die „Harmonie“. (Persönliche Anmerkung: beide Aspekte noch vor Abreise in Belhanka ausleben!)

Auf einer jeweiligen dritten Seite sind die Zeremonialgegenstände der einzelnen Kirchen vorgestellt. Das Besondere an ihnen sind die Fähigkeiten, die sie ihrem Träger verleihen. Der Efferdbart beispielsweise kann deutlich weiter geworfen werden, wenn ein Geweihter ihn führt. Erstaunlich.

Anmerkungen des Autors: Die Fähigkeiten der Zeremonialgegenstände sind in der Tat eine ideenreiche Neuerung. Nicht nur, dass grundlegend Zeremonien der entsprechenden Kirchentradition für den Geweihten erleichtert werden, er erhält damit auch Zugriff auf diverse Sonderfertigkeiten (SF). Leider ist die Auswahl durch eine Art Skilltree auf drei von sechs SF beschränkt. Jedoch können Spieler ihren Geweihten damit individualisieren und sein Wesen als klerikalen Unterstützer besser betonen. Dies liegt vor allem daran, dass viele der Sonderfertigkeiten nicht auf den Geweihten selbst, sondern auf andere wirken.

Die Regelmechanismen, wie etwa „Trance“ (eine kleine Entrückung mit Nachteilen), sind zwar notwendig, um die Nutzung der Sonderfertigkeiten einzugrenzen, aber Kosten der SF und Abbau der Entrückung stehen in keinem Verhältnis zueinander. Da sich Trance zum Beispiel nur mit einem Punkt pro 24 Stunden abbaut, ist ein mehrfaches Einsetzen der Zeremonialgegenstände pro Tag wohl eher unwahrscheinlich.

Die Halbgottheiten Aves, Ifirn, Kor, Nandus und Swafnir sind gut gewählt. Warum der Namenloser-Geweihte an dieser Stelle genauso detailliert beschrieben wird, erschließt sich mir nicht. Für die Erstellung eines NSC und seine Darstellung am Spieltisch ist die Handhabung zu komplex.

Sarastro Patara, Schreibstube in der Innenstadt, Belhanka, 26. Ingerimm 1035 BF

Kapitel II – Erweiterte Liturgieregeln

Ich muss gestehen, dass ich neugierig war, was hinter dieser Kapitelbeschreibung steckt. Allerdings ist es eher ernüchternd. Die erste Seite des Kapitels gibt netterweise eine kurze Zusammenfassung über die nachfolgenden Inhalte. „Kirchenbräuche“ werden beschrieben. Initiation, Geburt, Tod, Eid und Schwur sind genannte Themengebiete. „Karmale Objekte“ werden erläutert. Auf „Makel“ wird eingegangen, also die Thematik des Freveltums und der Verdammnis. Ein Abschnitt beschäftigt sich mit „Predigten und Visionen“, ein anderer mit den „Zeloten“. Neben den Strömungen der einzelnen Kirchen, den sogenannten „Liturgiestilen“, muss ich hier erneut vom Namenlosen lesen. (Persönliche Notiz: nach dem Lesen alle Seiten über den Dreizehnten entfernen!)

Anmerkungen des Autors: Die „Kirchenbräuche“ sind zwar ein erster Teil an Hintergrundinformationen, der bis dahin kaum auffindbar war, dennoch wären die spärlichen Informationen zu Geburtsriten, Heirat oder Schwüren meiner Meinung nach im Aventurischen Almanach besser aufgehoben gewesen. Die Textansätze dort und die Textansätze hier hätten sich gut ergänzt, so ist es nichts Halbes und nichts Ganzes.

Die „Karmalen Objekte“ wurden eins zu eins aus dem Grundregelwerk übernommen, was aber nicht schlecht ist. Der größte „Makel“ des Buches ist der gleichnamige Abschnitt. Zwei schlecht organisierte Seiten, die schlecht ausgearbeitete Regeln vorstellen, welche für den Spielleiter lediglich einen Mehraufwand mit wenig Nutzen bedeuten.

Gelungen hingegen sind die „Predigten und Visionen“ sowie die „Zeloten“. Letztere sind eine Art Laienpriester, die ebenfalls (auch ohne Weihe) Predigten und Visionen von den Göttern erhalten können. Mit Predigten kann der Zelot oder Geweihte seine Zuhörerschaft positiv beeinflussen, Visionen hingegen beeinflussen den Betenden selbst. Neben den magischen Schicksalspunkten (SchiP) wird es nun wahrscheinlich auch bald karmale SchiP geben, denn die neuen Predigt- und Visions-SF kosten nicht nur SchiP, sondern können diese auch regenerieren.

Die detailierte Beschreibung der „Namenlosen Weihe“ ist zwar nett gedacht, aber meines Erachtens überflüssig. Kein Spielleiter, den ich kenne, würfelt erst dutzende Selbstbeherrschungsproben, um zu schauen, ob sein Namenloser-Geweihter NSC auch wirklich den 3. Grad der Verdammnis erreicht hat. Das legt man als Spielleiter einfach fest!

Sarastro Patara, Schreibstube in der Innenstadt, Belhanka, 26. Ingerimm 1035 BF zur Abendzeit

Kapitel III – Sonderfertigkeiten

Ich habe nicht viel Zeit für dieses Kapitel und überfliege es nur. Allem Anschein nach handelt es sich um eine Auflistung von verschiedenen Fähigkeiten, die den unterschiedlichen Strömungen der Kirchen entspringen. Ich halte eine Entwicklung differenzierter Fähigkeiten und Gaben durch das Einschlagen eines bestimmten innerkirchlichen Weges für durchaus möglich. Die These wird unterstützt durch die Tatsache, dass ich für Bibliotheksrecherchen häufig weniger Zeit benötige als andere. Ich bin wohl doch eher ein „Sucher der Erkenntnis“ denn ein „Lehrer der Einsicht“.

Anmerkungen des Autors: Das Auffälligste an diesem Kapitel sind die Doppelungen. Die verwendeten Texte zu den Kirchenströmungen aus dem vorangegangenen Kapitel werden an dieser Stelle wortwörtlich erneut verwendet. Insgesamt fällt auf, dass sich viele Texte des Werkes doppeln. Ich mutmaße, dass das Buch mit halb so vielen Seiten ausgekommen wäre.

Zudem sind viele der vorgestellten Liturgie-SF sehr generisch und hätten auch als „allgemeine karmale SF“ oder „allgemeine SF“ ihren Platz im Regelsystem finden können. Die „erweiterten Liturgie-SF“, welche man nur mit passendem Liturgiestil kaufen kann, wirken darüber eher willkürlich beschränkt. Es erschließt sich nicht, warum sie nur mit Liturgiestil zu kaufen sind, da sie kaum größere Auswirkungen auf das Spiel haben als die bereits bekannten „allgemeinen SF“.

Nützlich hingegen sind die Übersichtslisten am Ende des Kapitels, die noch einmal aufzeigen, welche Voraussetzungen benötigt werden oder welchen AP-Wert eine bestimmte SF hat.

Sarastro Patara, Hinterzimmer im Handelshaus di Zeforika, Belhanka, 27. Ingerimm 1035 BF

Kapitel IV – Liturgien

Ich befürchte mit der Durchsicht des Werkes nicht vor meinem Aufbruch fertig zu werden. (Persönliche Notiz: in meiner Villa eine Kopie meiner bis dato erstellten Analyse für den Autor hinterlegen – inklusive Notiz, dass ich das Werk ausborge.)

Das vierte Kapitel trägt den Namen „Liturgien“, beinhaltet aber ebenso auch Zeremonien. Soweit ich es richtig deute, hat sich jemand die Mühe gemacht und alle Wundertaten, die bislang im Namen der Götter erbeten wurden, niedergeschrieben.

Anmerkungen des Autors: Neben vielen altbekannten Liturgien findet man in diesem Kapitel auch einige Neuerungen und durchaus interessante Ideen für die Ausgestaltung am Spieltisch. Was indes vollkommen fehlt, ist eine Beschreibung der Durchführung – welche Gesten, welche Worte wählt der Geweihte? Bis zum Erscheinen eines Liber-Liturgium-Pendants müssen wir uns da wohl noch gedulden.

Auffällig sind aber auch das Ungleichgewicht, mit dem die Liturgien und Zeremonien verteilt sind, und die Übermacht, welche die Anhänger des Namenlosen erhalten. Zählt man die Liturgien und Zeremonien einzelner Götter zusammen, so erhält man bei Praios beispielsweise 14 und bei Efferd 16 Fertigkeiten, wohingegen dem Namenlosen 25 Fertigkeiten zur Verfügung stehen. Auch inhaltlich ist der Geweihte des Gottes-ohne-Namen besser aufgestellt. Für nur 8 KaP (Karmapunkte) kann er auf Distanz eine Person – für QS (Qualitätsstufen) mal 3 Minuten – hörig machen. Das zwölfgöttliche Pendant „Heiliger Befehl“ kostet das doppelte, hat die halbe Reichweite und hält nur QSx2 KR (Kampfrunden).

Die bereits erwähnten Doppelungen sind an dieser Stelle zwar nicht zu finden, dennoch sind einige der Liturgien und Zeremonien dermaßen ähnlich, dass man an Platz hätte sparen können. Zum Beispiel gibt es 13 Zeremonien der Tierherbeirufung, die sich zusammenfassen ließen. Einige der Liturgien weisen zudem Fehler auf, die entweder einen Spielleiterentscheid voraussetzen oder gründliche Errata.

Sarastro Patara, irgendeine Hafentaverne, Belhanka, 27. Ingerimm 1035 BF

Kapitel V – Professionen

Eine Zusammenfassung aller Geweihten-Professionen. Löblich. Mit Bildern. Ich entschuldige mich für die Flecken im Werk, die das Herabfallen eines Stückes Salzarele verursacht hat. Passenderweise auf das Bild der Efferdgeweihten. Ausrüstung und Tracht der jeweiligen Professionen sind beschrieben. (Persönliche Notiz: Ausrüstung noch auf Vollständigkeit überprüfen)

Das Bild der Nandusgeweihten auf Seite 202 kommt mir bekannt vor, vermutlich eine Kopie aus einem anderen Werk. Die Golgaritin hat an ihrer Rüstung sicher schwer zu schleppen. Die letzte Seite des Kapitels …

Ich bin zum Aufbruch bereit und werde in weniger als einer Stunde die Stadt mit der Goldmöwe verlassen. Werde diese Dokumente noch einem Boten übergeben und mir das letzte Kapitel und die Anhänge auf der Überfahrt nach Chorhop durchlesen.

Anmerkungen des Autors: Zu den Ausführungen über das fünfte Kapitel, die der Herr Patara macht, ist kaum etwas hinzuzufügen. Die bereits bekannten Professionen sind ebenfalls eins zu eins aus dem Grundregelwerk übernommen und um die neuen Geweihten und Ordensprofessionen ergänzt worden. Der Geweihte des Namenlosen hätte an dieser Stelle statt des Professionspaketes alle wichtigen Hintergrundinformationen zur Weihe etc. erhalten können, sodass seinem Erscheinen in diesem Band damit Genüge getan worden wäre.

Kapitel VI – Archetypen

Die Auswahl von Archetypen beschränkt sich auf Ordensmitglieder und halbgöttliche Geweihte, was aber die Auswahl aus dem Grundregelwerk gut ergänzt. Wieder einmal hervorragend gelungen ist die erzählerische Verbindung zwischen den vorgestellten Charakteren, die einen aveswürdigen Anreiz bietet, selbst ins Abenteuer einzusteigen.

Anhänge

Neben dem Index und einer Checkliste für Optionalregeln ergänzen die Anhänge das Gesamtwerk mit allem, was benötigt wird. Vor- und Nachteile und neue Kampfstilsonderfertigkeiten gehören ebenso dazu wie neue Tiersonderfertigkeiten oder neue Waffen und Rüstungen. Auf die Kampftechnik „Schleudern“ hätte man wohl verzichten können, nachdem sie in vorherigen Publikationen bereits mehrmals aufgetaucht ist. Und auch die „Schwarm-Regeln“ (Kampf gegen Schwärme, zum Beispiel von Ratten) sind gut gemeint, wirken aber im Gegensatz zu den Kampfregeln gegen Einzelwesen nicht ausgereift.

Erscheinungsbild

Schon das Cover lässt erahnen, dass sich die Geweihtenschaft in Zukunft häufiger mit dem Thema Namenloser auseinandersetzen wird. Ob ein Perainebruder nun aber am besten für den Kampf gegen einen Grakvaloth geeignet ist, sei dahingestellt. Die Illustrationen des Werkes sind durchaus gelungen und bieten auch für den Spieltisch eine Bereicherung. Die Texte sind durchweg gut lesbar, wenngleich die Doppelungen etwas stören. Die hervorgehobenen Wertekästen und Infoboxen sind hilfreich und unterstützend. Über die Schmächtigkeit eines Rondrageweihten oder die Breitschultrigkeit einer Golgaritin ließe sich diskutieren, aber nicht notwendigerweise.

Bonus/Downloadcontent

Es ist kein Bonuscontent enthalten.

Fazit

Das Aventurische Götterwirken ist ein solides Regelwerk, das leider einige Makel aufweist. Angefangen mit der Einführung neuer Sonderfertigkeiten, die nicht bis zum Ende durchdacht wurden, bis hin zur namenlosen Anzahl an Doppelungen, die das Werk unnötig dick machen. Das Verhältnis zwischen Regeln und Hintergrundinformationen, wie man sie noch aus Wege der Götter gewohnt war, ist zu Ungunsten der Informationen unausgeglichen. Zudem entwickelt sich schnell das Gefühl, dass der Schwerpunkt des Buches nicht auf den Zwölfgöttern liegt, sondern auf ihrem namenlosen Widersacher.

Wer seiner Heldensammlung einen Geweihten hinzufügen möchte, der kommt um dieses Werk nicht herum und findet hier alles, was er dazu benötigt und ein wenig darüber hinaus. Mit „Predigten und Visionen“ sind ebenso einfallsreiche Neuerungen enthalten, wie mit der Gestaltung der Zeremonialgegenstände. Mein Fazit: Nicht namenlos, aber auch nicht makellos!



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