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NPC portraits
by Lukas D. [Verified Purchaser] Date Added: 01/14/2020 05:08:34

Really great pictures by a great artist. Going to use some of them in my next plot.



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DSA5 - 100 Beispielartefakte
by Jan B. [Verified Purchaser] Date Added: 01/13/2020 10:31:41

Leider nicht ganz was ich erwartet hatte.

Anstatt einer kleinen Beschreibung jedes Artefaktes (ähnlich der im GRW), wie es aussieht, was die Besonderheiten sind, wieviel (p)AsP verwendet wurden, wie viel das Artefakt wert ist, etc., bekommt man eine reine Zauberliste, bei der sich die Beschreibung des Artefaktes auf 'Name des Zauber's' + Gegenstand beschränkt, gefolgt von der Zahl der Anwendungen und ein QS Wert.

Für:

'Affenarme Handschuhe' Anwendungen 3
QS 4 'Kopie der Zauberbeschreibung'

oder

'Band und Fessel Armband' Anwendungen 2 QS 2 'Kopie der Zauberbeschreibung'

braucht man echt keine Inspirationshilfe. Da kann man auch auf die Zauberliste würfeln, wahllos ein 'Hutnadel, Brosche, Armreif, etc.' dahinter setzen und einen 1W6/2 für die Anwendungen würfeln.



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Falkengrund - Von Kobold, Feen und Holzfäller (PDF) als Download kaufen
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 12/16/2019 05:29:52

https://www.teilzeithelden.de/2019/12/03/rezension-falkengrund-jubilaeumsband-gereifter-wein-in-neuem-schlauch/

Die Karriere vieler Pathfinder-Spieler begann mit dem kostenlosen Abenteuer „Falkengrunds Letzte Hoffnung“. Mit zwei Kaufabenteuern als direkten Fortsetzungen und zwei weiteren, die gut dazu passten, konnte eine Mini-Kampagne gespielt werden: Der Falkengrund-Zyklus. Zehn Jahre nach Erscheinen der ursprünglichen Module erscheint mit dem Jubiläumsband die komplette Kampagne in aufbereiteter Form.

Der Falkengrund-Zyklus stellt keinen typischen Abenteuerpfad dar, bei dem sich eine durchgehende Geschichte durch alle Bände zieht. Stattdessen lässt sich jedes der Module komplett einzeln spielen oder in andere Kampagnen einbauen. Um die ursprünglich eigenständigen Module zum Falkengrund-Zyklus zusammenzusetzen, sodass alle Teile harmonisch ineinandergreifen, mussten fast alle Module leicht verändert werden – diese Änderungen wurden auf einer Webseite vorgestellt, die leider nicht mehr erreichbar ist. Es handelte sich um kleinere Anpassungen der Karten, um die Verbindungspunkte zwischen den Abenteuern richtig darzustellen, sowie um Änderungen im Verhalten einiger NSC.

Dies war notwendig, weil Ereignisse passieren, die zur Vorgeschichte der nachfolgenden Module gehören, während die Charaktere noch mit dem aktuellen Modul beschäftigt sind. Einige der NSC reagieren auf diese Ereignisse und verhalten sich dementsprechend anders als im Originalmodul vorgegeben. In den Jubiläumsband sind diese Änderungen bereits eingeflossen, sodass der Spielleiter die Module einfach in Reihe leiten kann. Dies ändert nichts daran, dass der Zyklus kein durchgehendes Thema hat, sondern verschiedene Handlungen in der gleichen Region präsentiert. Gerade diese Abwechslung der Handlungsstränge kann die Mini-Kampagne aber reizvoll machen.

Inhalt Die Module Die Module des Falkengrund-Zyklus sowie das optionale Modul Der Jahrmarkt Der Tränen bilden den Hauptteil des Jubiläumsbandes. Ich versuche, die Inhalte aller Module möglichst spoilerfrei wiederzugeben.

Falkengrunds Letzte Hoffnung Dieses Modul ist ein kleines Einstiegsabenteuer, welches lange Zeit kostenlos heruntergeladen werden konnte. Es spielt vor der Rache des Koboldkönigs und bekam deshalb die Modulnummer „D0“. Falkengrunds Letzte Hoffnung ist komplett eigenständig spielbar. Die Charaktere treffen in dem kleinen Ort Falkengrund aufeinander, von wo aus das Holzfäller-Konsortium das Finstermondtal mehr oder weniger regiert. Seit neustem grassiert im Dorf eine Krankheit, und die Helden müssen helfen, diese zu stoppen. Der Weg führt sie in die umliegenden Wälder.

Die Krone Des Koboldkönigs Dieses Modul ist das erste Abenteuer-Modul, das Paizo jemals herausgegeben hat, damals noch für D&D 3.5. Deshalb trägt es die Modulnummer „D1“. Die Krone des Koboldkönigs ist ein klassischer Dungeon-Crawl, bei dem einige Kinder aus der Umgebung von Falkengrund gerettet werden müssen.

Die Rache Des Koboldkönigs Zum Free RPG Day 2008 hat Paizo den Nachfolger zur Krone des Koboldkönigs herausgebracht, offiziell mit der Modulnummer „D1.5“. Wer dachte, mit den Ereignissen in Die Krone Des Koboldkönigs sei das Problem des kleinen Ortes Falkengrund gelöst, der irrt. Erneut müssen sich die Helden der – größer gewordenen – Gefahr stellen. Auch dieses Modul ist „dungeon-based“, bietet aber mehr als nur den Dungeon.

Der Jahrmarkt der Verdammten Der Jahrmarkt mit der offiziellen Modulnummer „E1“ gehört nicht zum ursprünglichen Falkengrund-Zyklus, spielt aber in der gleichen Gegend und passt gut in das Gesamtbild der Reihe. Vor Einbruch des Winters gastiert ein Jahrmarkt im kleinen Ort Falkengrund, der noch einmal zu Spaß und Vergnügen einlädt, bevor die tristen und entbehrungsreichen Wintertage hereinbrechen. Leider ist das Vergnügen nur von kurzer Dauer, denn seltsame Ereignisse überschatten den Jahrmarkt. Der Jahrmarkt der Verdammten ist ein komplett ereignisbasiertes Abenteuer, quasi eine Sandbox, bei der Aktion und Reaktion sich abwechseln. Es gibt viele Punkte, an denen die Helden ansetzen und etwas bewirken können, und hoffentlich wendet sich am Ende alles zum Guten.

Hungrig Sind Die Toten Dieses Modul mit der offiziellen Modulnummer D4 stellt den Abschluss der Ereignisse rund um Falkengrund dar. Die Helden lernen endlich den Grund für ihren wiederkehrenden Ärger mit dem Koboldkönig kennen. Sie stellen sich der dunklen Macht entgegen und erwirken so hoffentlich endlich Frieden für Falkengrund und das Finstermondtal. Hungrig Sind Die Toten ist ein weiterer Dungeon-Crawl, der auf den vorherigen beiden Dungeon-Abenteuern der Reihe aufbaut.

Weitergehende Informationen Den zweiten großen Block innerhalb des Jubiläumsbandes bilden die Zusatzinformationen zu Falkengrund, dem Finstermondtal und zu den Kobolden. Vieles davon tauchte schon einmal an anderer Stelle in den Pathfinder-Veröffentlichungen auf, doch gerade Einsteigern hilft es oft, die Informationen kompakt verfügbar zu haben, statt sie aus anderen Büchern zusammensuchen zu müssen.

Detaillierte Beschreibung von Falkengrund Die Beschreibungen von Falkengrund aus allen Abenteuermodulen wurden zusammengezogen und überarbeitet. Dadurch wird Falkengrund im Jubiläumsband geschlossen und stimmig präsentiert. Angereichert wird dies mit weiteren Abenteuerideen rund um den Ort, Gerüchten aus der Gegend und den Werten des Vorstehers. Für Kenner der Module findet sich hier nicht viel Neues, aber die Möglichkeit, alle Informationen zusammengefasst zu lesen, ist hilfreich. Auch die Karte wurde geringfügig überarbeitet und stellt jetzt alle Informationen gebündelt dar.

Hintergrund über das Finstermondtal Der Hintergrundteil über das Finstermondtal ist kurz, aber informativ. Hier wurde viel Material aus dem Almanach zum Finstermondtal übernommen, allerdings nicht der komplette Almanach. Wer also noch mehr Informationen zu diesem recht interessanten Spielgebiet erhalten möchte, sollte sich zusätzlich noch den Almanach zulegen. Darüber hinaus werden noch wichtige Nachbarorte außerhalb des Finstermondtals vorgestellt, zu denen die Helden sich begeben könnten, um weitere Informationen oder Ausrüstung zu erhalten.

Die Lebensweise der Kobolde Dieses Kapitel stellt mit circa zehn Seiten eine umfassende Informationsquelle rund um Kobolde dar. Beim ersten Lesen der Inhaltsangabe zum Jubiläumsband hätte ich eher mit ein, zwei Seiten gerechnet. Ich war daher positiv überrascht, derart tiefe Hintergrundinformationen über Kultur, Lebensweise und Wesen der Kobolde zu erhalten. Hier entstehen beim Lesen viele Ideen für weitere Abenteuer.

Kobolde als Charaktere Nach der umfassenden Abhandlung um Kobolde und deren Kultur ist es nicht verwunderlich, dass der Sammelband Informationen zum Spielen von Kobolden als Charakteren enthält. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, einen Kobold als Spielercharakter zu erleben, aber die gebotenen Regeln bieten vielfältige Möglichkeiten zur Ausgestaltung.

Neue Monster Wo Dungeons sind, da sind auch Monster. Der Jubiläumsband enthält einige Monster, die in den Dungeon-Crawls der Kampagne vorkommen, mit vollständiger Beschreibung im Anhang. Leider sind nicht alle vorkommenden Monster hier beschrieben, sodass man mit dem Jubiläumsband alleine spielen könnte. Damit werden zwar Dopplungen bei den Monsterbeschreibungen vermieden, allerdings ist man dadurch zusätzlich auf das erste Monsterkompendium angewiesen, um die Kampagne zu spielen.

Erscheinungsbild Das Layout ist Pathfinder-typisch gut sortiert und aufgeräumt. Der Jubiläumsband lag nur als PDF zur Rezension vor, deshalb kann über Druckqualität und Verarbeitung keine Aussage getroffen werden. Das Layout des PDF entspricht dem Layout der Printversion. Leider ist die verwendete Grundschrift am Bildschirm schlechter zu lesen als auf der gedruckten Seite, vor allem in Kombination mit den verwendeten Kontrasten (Dunkelbraun auf hellem Beige).

Fazit und Vergleich zu den Einzelbänden Der Falkengrund-Zyklus als Sammelband präsentiert eine abwechslungsreiche Kampagne. Dem Spielleiter wird die Arbeit abgenommen, die Einzelmodule zur kompletten Kampagne zu verbinden und entsprechend anzupassen. Darüber hinaus gibt es noch relevante Informationen aus dem Almanach zum Finstermondtal, die der Spielleiter benutzen kann, um die Kampagne weiter auszuschmücken.

Ich persönlich hätte lieber auf den Teil für Kobolde als Spielercharaktere verzichtet und dafür mehr Informationen über das Finstermondtal bekommen – aber Geschmäcker sind verschieden.

Für 35 Euro bekommt man hier ausreichend Material an die Hand, um die Spieler mehrere Spielabende zu beschäftigen und die Charaktere bis zur 8. Stufe zu begleiten. Neben einer abgeschlossenen Mini- Kampagne gibt es eine ausführliche Beschreibung einer generell schönen Einstiegsregion. Die Investition lohnt sich, auch wenn man einzelne Module schon sein Eigen nennt, da die Arbeit, die Module zur Kampagne zusammenzufügen, bereits erledigt wurde.

Die Zusatzinformationen, die in den Einzelmodulen nicht vorhanden sind, machen den Sammelband noch einmal interessanter. Besitzt man allerdings schon den Almanach zum Finstermondtal, finden sich im Sammelband nur wenige neue Informationen zur Gegend, und nur für die Beschreibung der Kobolde dürfte er sich nicht lohnen.



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DSA5 - Das Dornenreich - Aranien und das Erbe des Moghulats (PDF) als Download kaufen
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 12/16/2019 05:28:37

https://www.teilzeithelden.de/2019/11/21/rezension-dsa5-das-dornenreich-diwan-datteln-und-damast/

Entdecke den aventurischen Orient! Das Dornenreich verspricht prachtvolle Paläste in Städten, die niemals schlafen. Wilde Natur und eine magische Landschaft mit ebensolchen Kreaturen erwarten den abenteuerlustigen Reisenden. Lebe die Geschichten aus „1000 und einem Rausch“! Oh, Söhne der Herrlichkeit, oh, Töchter der Tugenden – beginnt die Reise gleich heute! Hier!

„ Weil er schweigt, sitzt der Falke auf der Hand des Königs. Weil die Nachtigall singt, ist sie im Käfig eingesperrt.“ – (Ferîd ud din Attâr – persischer Dichter 1136-1221 n.Chr.)

Mit der Regionalspielhilfe Das Dornenreich beleuchtet Das Schwarze Auge 5 zum ersten Mal eine südliche Region Aventuriens. Aranien oder besser das „Mhaharanyat“ lehnt stark an die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht an und spiegelt die Landschaft und Kultur des irdischen Orients wieder.

Inhalt Die Regionalspielhilfe teilt sich in elf Kapitel auf und folgt dabei den gewohnten Strukturen, wie wir sie bereits aus anderen DSA5-Regionalspielhilfen kennen. Bereits das Vorwort weist darauf hin, dass der frühere Metaplot um die oronischen Machenschaften mit dem Schleierfall abgeschlossen wurden. Das Setting hat sich verändert und weiterentwickelt und soll nun auch anderen Antagonisten ihren Raum geben.

Einer Beschreibung der Geographie folgen detaillierte Schilderungen der einzelnen Regionen. Im Anschluss werden „Kultur & Wissenschaft“ unter die Lupe genommen, über „Handel & Wandel“ berichtet, sowie typische Tiere und Pflanzen der „Flora & Fauna“ näher betrachtet. Mit „Göttern & Dämonen“ und „Zauberei & Hexenwerk“ mussten sich nicht nur Aranier mit „Rang & Namen“ herumschlagen, wie man in „Mythos & Historie“ erfährt. Oft waren es „Helden aus dem Dornenreich“, welche das Reich vor dem Untergang retteten. Typische Professionen, Regeln und spezielle Fertigkeiten dieser Helden findet man im gleichnamigen Kapitel. Letztlich sind es aber die Mysterien, welche die Geschichten aus „1000 und einem Rausch“ besonders machen, und auch die Regionalspielhilfe bietet „Mysteria & Arcana“ zum Ausklang des Werkes.

Das Dornenreich und seine Bewohner

Auf dem Markt in Zorgan Die ersten Kapitel bieten einen geographischen und politischen Überblick über die Region und ihre Besonderheiten, bevor im Detail die einzelnen „Radjarate“ (vergleichbar mit Provinzen) vorgestellt werden. Von A wie Anchopal bis Z wie Zorgan werden über 60 Städte und Dörfer des Dornenreiches beschrieben. Die größten und bedeutendsten dieser Städte (Anchopal, Baburin, Zorgan, Elburum, Llanka, Palmyrabad) bringen überdies eine eigene Stadtkarte und eine Beschreibung eben dieser mit.

Während die Wissenschaften des Landes minimalistisch dargestellt werden und sich auf eher philosophische, astrologische und linguistische Themen konzentrieren, liegt der Fokus der kulturellen Errungenschaften auf Sitten und Gebräuchen, dem Aberglauben der Menschen und der gesellschaftlichen Ständeordnung. Besonders Letztere scheint einen wichtigen Stellenwert im Leben der Aranier einzunehmen. Die matriarchalische Adelsgesellschaft ist nicht nur Inhalt des täglichen Klatschs und Tratschs der städtischen Bevölkerung, sondern lebt der bescheidenen Bevölkerung auch ein phex- und rahjagefälliges Leben vor, nach dem diese streben kann. Selbst die einfache Bäuerin träumt davon, einmal palmyramischen Schmuck zu tragen oder die Schleier der neusten Mode aus Zorgan ihr Eigen zu nennen.

Neben der Mode gehört zum Schönheitsideal der aranischen Männer und Frauen auch ein ausgewogener Körper, der zum Kriegshandwerk oder Ausleben der schönen Künste geeignet ist. So wundert es nicht, dass sich unter den militärischen Einheiten des Dornenreiches neben Streitwagenfahrern, Kriegselefanten und Säbelschwingern auch die berühmten Rosenritter befinden. Einst wurde der „Orden der Rose“ gegründet, um gegen oronische Umtriebe vorzugehen, aber längst ist er zu einem Treffpunkt all derer geworden, die dem ruhmreichen König mit Säbel, Schwert oder rahjagefälligen Taten nacheifern wollen.

Wer im Dornenreich unterwegs ist, muss sich aber nicht nur der Feinde des Reiches, wilder Ferkinastämme und Kreaturen der Wildnis erwehren, sondern auch der Hartnäckigkeit feilschender Markthändler. Dinare und Schekel wird man schneller für einen guten Teppich, teures Porzellan oder zorganer Glasbläserkunst wieder los, als man sie sich verdient hat. „Steuern & Zölle“ tun ihr Übriges, um dem Reisenden das Geld aus der Tasche zu ziehen, und wer sich gegen „Recht & Gesetz“ zur Wehr setzt und eine Zahlung verweigert, muss mit hohen Strafzahlungen oder gar der Schuldsklaverei rechnen.

Dennoch ist und bleibt das Dornenreich ein durch und durch magischer Ort, und das wird insbesondere durch einige exotische Tierwesen wie etwa die Sphingen deutlich. Diese Wesen, welche den Körper einer Katze, zwei große Schwingen und das Haupt einer Frau haben, gelten unter den Araniern als prophezeiende Orakel. Es wird vermutet, dass sie einst dem Sonnengott Praios dienten, ähnlich wie Greifen. Ob dies der Wahrheit entspricht, wird wohl aber ein Rätsel bleiben.

Über Götter, Dämonen und Hexenwerk

Zauber in der Praxis: Körperlose Reise Wenngleich Praios’ Auge – die Sonne – in den südlichen Gefilden auch häufiger vom Himmel scheint als im zwölfgöttergläubigen Norden, so sind doch Phex und Rahja die angesehensten Gottheiten der Aranier. Die übrigen der Zwölfe haben nur eine untergeordnete Rolle, und neben ihnen existieren viele andere, teils ketzerische Kulte. Selbstverständlich gibt es noch immer oronische Umtriebe, aber auch andere potenzielle Antagonisten abenteuermutiger Helden sind zunehmend im Dornenreich anzutreffen. Lediglich Diener des namenlosen Rattengottes sind selten vorzufinden. Dies mag an den zahlreichen Katzen im Land liegen, die auch vor der Rattenjagd nicht zurückschrecken.

Zu den vielen verborgenen Kulten gehört auch die Magierschaft, welche in Aranien nur eine einzige offizielle Akademie besitzt. Dafür gibt es umso mehr verborgene Zirkel, Hexen und Zaubertänzer, die sich wenig um die strengen Regeln kümmern, welche den Gildenmagiern auferlegt sind. Das eigentliche Flair von Tausendundeiner Nacht mit seiner allgegenwärtigen Magie wird damit leider ebenfalls unter einem Schleier verborgen.

Von Helden und Herrschern Besonders die Kapitel um Helden der Region und das Who-is-who des Dornenreiches bieten eine große Bereicherung für den Spieltisch. So findet man neben typischen Charakteren wie dem aranischen Sippenkrieger oder dem Mujan (Zaubertänzer) zum Beispiel auch die Pardelhexe, Quabalyim (Magierkulte) oder Phexgeweihte der Mada Basari.

Hintergrundereignisse für die Ausgestaltung der Heldenerschaffung sowie Werte typischer Waffen und Fertigkeiten bieten eine gute Grundlage für ein stimmiges Charakterkonzept. In Verbindung mit einer ausführlichen Beschreibung der frühzeitlichen und neueren Geschichte des Reiches lassen sich Antagonisten und mit Hilfe der regionalen Beschreibungen Abenteuerideen entwickeln. Diese kommen mit einem halbseitigen Beitrag im Werk ansonsten eher zu kurz.

Die Schlacht von Zorgan (1. Travia 1028 BF) Die oberen Zehntausend sind es zwar nicht, aber die Crème de la Crème des Dornenreiches wird ebenfalls in diesem Werk vorgestellt. Wie gewohnt mit Illustrationen, wichtigen Informationen und positiver wie auch negativer „Volkes Stimme“. Auffällig ist die Ähnlichkeit einiger Porträts mit Schauspielern bekannter Produktionen. So ähnelt „Taref as’Sarjabaran (Wirt des Roten Kamels)“ dem Schauspieler Conleth Hill in seiner Rolle als Eunuch Varys in Game of Thrones. Aber auch „Shazarinja (Mutter der Skorpione)“ erinnert mit ihrer roten Lederkleidung an Tabrett Bethell alias Cara Mason aus der Serie Legend of the Seeker.

Spoiler Mondsilberne Mysterien Das letzte Kapitel bietet wie immer einen Blick auf das Verborgene und Mysteriöse, auf die Geheimnisse der vielen NSC und auf mystische und magische Orte des Reiches. Hintergründe zu speziellen Kulten wie den Ilaristen, Quabalyim oder den Erben des Moghulats Oron finden hier ebenso Platz wie die Beschreibung einer einfachen Karawanserei (inkl. Karte) und ein paar Abenteuerideen. Die Nähe des Reiches zur Gorischen Wüste und deren negative Einwirkung auf den menschlichen Geist werden zwar nicht thematisiert, sind aber in der Beschreibung einiger Artefakte deutlich zu spüren.

Spoiler Erscheinungsbild Die oft als besonders schön hervorgehobene und blumige Sprache der Aranier findet leider kaum Eingang in diese Publikation, und zu allem Überfluss hat auch das Lektorat nur mittelmäßige Arbeit geleistet. Rechtschreib- und Trennungsfehler stören den Lesefluss und können sogar ernste Themen ins Komische verdrehen, wenn der Schattenmarschall Haffax mit einem „Herr“ durch die Sümpfe marschiert, statt mit einem Heer. Die lieblichen Rosendschinne hingegen fühlen sich vermutlich wie „verend-ete“ Schnittblumen, wenn man sie „Rosend-schinne“ trennt.

Während das Cover von Marcus Koch noch mit der mittlerweile gewohnten, detailreichen Darstellung einer atmosphärischen Orientszene punkten kann, wirken einige der Innenillustrationen wie kindliches Geschmiere oder unfertige Aquarelle. Damit entziehen sie dem Werk leider einen Großteil seines Zaubers.

Fazit Das Dornenreich ist inhaltlich gut durchdacht und strukturiert geschrieben, lässt aber die Magie und den Zauber der Geschichten aus Tausendundeiner Nacht missen. Der alte Metaplot um die oronischen Umtriebe musste aus dem Fokus der Publikation weichen, was dem Werk aber sehr zu Gute kommt. Der damit gewonnene Freiraum bietet Platz für die kleinen Nebenschauplätze wie den Gorienkonflikt oder die Vasallenstaaten Floeszern und das Yalaiad. Daraus lassen sich mit etwas Eigenaufwand diverse Abenteuerideen erarbeiten, von denen es ansonsten in der Publikation eher mangelt. Regeltechnisch liefert Das Dornenreich aber alles Nötige, um regionsspezifische Helden zu erstellen und diese mit dem dazugehörigen Flair an den Spieltisch zu bringen. Illustrationen und mittelmäßiges Lektorat hingegen wirken einer guten Atmosphäre eher zuwider. Unterm Strich ist Das Dornenreich eine solide Regionalspielhilfe, die ihren Zweck erfüllt, aber wenig stimmungsvoll geschrieben ist.



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Kraftlinien Aventuriens
by Chris v. F. [Verified Purchaser] Date Added: 12/12/2019 14:44:04

Ganz gute Vektoren, aufgetragen auf die neue 5er Karte. Es gibt daneben noch zahlreiche Karten in der wiki Aventurica und Fanmade Zeug bei Deviantart. Solide Arbeit



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Schlafes Ruh
by Torsten R. [Verified Purchaser] Date Added: 12/12/2019 06:55:05

Eine ordentliche Abenteuer-Adaption des Filmes "Sleepy Hollow". Nicht weniger, aber auch nicht mehr.



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DSA5 - Sternenträger 2 - Der Klang des Feyraasal (PDF) als Download kaufen
by Chris v. F. [Verified Purchaser] Date Added: 12/11/2019 11:42:55

Verweise auf ein anderes Abenteuer im ewigen Eis mit den Nachtalben. Leider braucht man den Band um die Dunkelelfen richtig zu spielleiten, hier zu wenig Hinweise. Damit steht das Buch nicht alleine oder im Rahmen der Kampagne, sondern benötig Hintergrundwissen aus anderen Bänden. Punktabzug!

[ACHTUNG] DICKER FETTER SPOILER

Ich kann leider wenig mit konvertierten Shakagra Nachtalben anfangen. Der Namenlose ist eine Einbahnstraße, es gibt keinen Weg zurück, vor allem, weil er die Wahrheit sagt, auch wenn sie der Kirche nicht schmeckt. Es ergibt sowohl im Fluff als auch Regeltechnisch keinen Sinn, dass eine Elfe sich abwendet.



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DSA5 - Aventurisches Götterwirken 2 (PDF) als Download kaufen
by Chris v. F. [Verified Purchaser] Date Added: 12/11/2019 11:38:32

sehr schöne Zeichnungen, auch wenn ich mir einige anders vorgestellt hätte. Unabh davon finde ich leider einige Regelaspekte nicht ganz nachvollziehbar und sie treffen nicht meinen Geschmack. Wer aber neu bei DSA 5 ist und was mit den "neuen" Göttern bzw Halbgöttern machen mag, der kommt nicht um den Band herum.

gutes Bilderbuch



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[3 of 5 Stars!]
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Selbstrechnende Dokumente
by Benjamin H. [Verified Purchaser] Date Added: 12/08/2019 14:00:35

Ein Wort: Großartig! Mehr Worte: DIE wichtigste und hilfreichste Spielhilfe für DSA5 überhaupt, DANKE!



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[5 of 5 Stars!]
Selbstrechnende Dokumente
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Im Garn des Seemanns
by Till H. [Verified Purchaser] Date Added: 12/06/2019 13:01:22

Im Garn des Seemanns ist eine effektiv 19 seiten lange Kurzgeschichte welche die gespielten Ereginisse aus Blutige See zusammenfasst.

Die Geschichte ist geschrieben aus Sicht eines gelehrten Zaubererers, welcher einer Person von Interesse auf Informationen über die Geschehnisse der Blutigen See abfragt. Ohne viel vorwegzunehmen, es geht anständig zur Sache und der Gesprächspartner des Autors ist ein ziemlich schräger Typ.

Besonders gefallen haben wir die detailierten Beschreibungen was der Gesprächspartner so während des interviews macht und WIE er die Geschichte erzählt. Es ist stimmig, mit viel Augenzwinkern und einer guten Portion Horror geschrieben und eine schöne Unterhaltung für (je nach Lesedauer) 20-60 Minuten. Dazu gibt es einige schon bekannte und einige neue Bilder des Autoren, welche gut zum Thema passen, besonders das detailierte Bild des Gesprächspartners hat es mir angetan.

Die beste Verwendung ist allerdings, wie schon auf der entsprechenden Shopseite erwähnt, als Dokument, welches der Spielleiter den Helden zu Beginn von Bahamuths Ruf in zukommen lässt, damit sie eine grobe Idee bekommen was bisher so in der blutigen See und dem Splitter passiert ist.

Mit etwas Arbeit und Anpassung kann es sicher auch als Oneshot dienen, wo die Heldengruppe stellvertretend für den Autoren den alten Seebären ausfragen.

Lohnt sich!



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Im Garn des Seemanns
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Narrativa – Hunde im Garten des Herrn (PDF) als Download kaufen
by A customer [Verified Purchaser] Date Added: 11/30/2019 20:15:45

Zusammenfassung: Etwas speziell, aber interessantes Konzept mit interessanter Umsetzung.

Lange Rezension: Der Herr führte sein Volk in's gelobte Land. Doch auch hier muß es ihm die Treue halten, muß Sünde und Ketzerei vermeiden. Doch wenn die Arbeit hart ist, die Winter lang, kann aus Stolz Hochmut werden. Aus Hochmut wird Sünde, Unrecht entsteht und lockt die Dämonen an..

Die Wachhunde des Lebens, junge Männer und Frauen, die als kleine Gruppe vom Tempel ausgesandt werden, reisen durch das Land und von Stadt zu Stadt. Ihre Aufgabe ist es, das Unrecht zu bemerken, den Glauben aufrecht zu erhalten, Hochmut zu dämpfen, Sünde zu bestrafen. Sie sprechen Trost, sie heilen die Kranken, sie erschießen den Ketzer. Ihre Autorität ist nicht anzuzweifeln. Sie sind die Hunde im Garten des Herrn.

Dies ist die Position der Spieler in diesem Rollenspiel. Das Setting ist klar vorgegeben. Es handelt sich um ein großes Gebiet im wilden Westen, also den USA irgendwann um 18xx vor dem Bürgerkrieg, besiedelt von Gläubigen, die ihren Glauben frei von Unterdrückung und verderbten Einflüssen der "dekadenten" Städte an der Ostküste ausleben wollen. Ackerbau und Viehzucht beschäftigt die Menschen in den kleinen, verteilten Orten. Die Positionen sind klar verteilt: Ein Mann darf mehrere Ehefrauen haben, jedoch nicht anders herum. Wichtige Positionen werden von Männern besetzt, es gibt einen Rat der Älteren. Die einzige Ausnahme sind die erwähnten "Hunde des Herrn", bei dem es Männer und Frauen gibt, die hier auch beide gleich angesehen sind.

Soweit, so klar. Doch in diesem System ist nicht nur das Setting bestimmt, auch der Abenteuer-Ablauf wird vorgegeben (oder zumindest deutlich vorgeschlagen): Ein Spielabend sollte in einer Stadt stattfinden. Das Prinzip entspricht dem einer Reise-Serie, bei dem in jeder Folge ein anderer Ort aufgesucht wird (oder, wenn es ein wichtiger Ort ist, auch mal zwei Folgen lang ein Ort). Dies stellt den Spielleiter vor weitere Herausforderungen, wenn es darum geht diese Orte abwechslungsreich und die Begegnungen Erinnerungswürdig zu gestalten. Im Gegensatz zu Reiseserien wie "Star Gate" oder "Sliders" kann der Ort nicht einfach möglichst fremdartig und kulturell andersartig sein, da es sich ja um dieselbe Kultur und dasselbe Gebiet handelt. Hier wird Feinfühligkeit bei der Ausarbeitung der NSC vonnöten sein.

Außergewöhnlich sind auch die Regeln dieses Systems. Zunächst werden den Attributen und Fertigkeiten eines Charakters Würfel zugewiesen, die von einem bis mehreren W4 bis W10 reichen können; auch Gegenstände die man besitzen kann, haben Würfel. In einer Situation die es erfordert such man sich die passenden Würfel aus, z.B. Für eine Kletternprobe: 3W6 für den Körper, 4W6 für den Willen. Das ungewöhnliche liegt nun im Ablauf einer Probe: Alle Würfel werden geworfen, in ihrer Höhe sortiert, und man beginnt indem man mit zwei Würfeln "erhöht". Dann "wehrt" sich das Ziel, in diesem Fall die Felswand, mit den eigenen Würfeln und muß dabei das vorgegebene Ergebnis erreichen oder überschreiten. Das reicht von W4 für kleine und/oder einfache Sachen bis W10 für üble Dinge wie Schußwaffen. Die Würfelzahl wird erhöht für besondere Gegenstände. Eine Felswand die recht glatt ist wäre also beispielsweise 2 oder 3 W8 wert. Der Spieler beginnt also beispielsweise mit 6 und 3. Die Felswand muß zumindest "mitgehen", also die 9 erreichen, und dann evt. "erhöhen", also Würfel hinzufügen. Da sie das nur begrenzt tun kann, wenn der Spieler entprechend viele Würfel hat, wäre das ganze zu einfach.. also kann der Spielleiter noch einen bestimmten Würfelpool hinzufügen, und zwar für "dämonischen Einfluß". 1 bis 5 W10 werden hinzugefügt, je nachdem wie schlimm es in der Gegend, in der die Spieler sind, gerade steht – vorrausgesetzt, sie haben bereits herausgefunden das es Probleme gibt und wie schlimm diese sind! Je mehr sich die Spieler also mit den Schwierigkeiten einer Stadt auseinandersetzen, desto schlimmer wird es für sie; vorrausgesetzt, der Spielleiter möchte die Schwierigkeit so hoch angesetzt sehen. Sagen wir, hier gilt nur 1 W10. Die W8 haben 7, 3 und 2 ergeben, kann also mit der 9 des Spieler mithalten. Die Wand erhöht danach mit der 3 dem W10 und kommt mit weiteren 5 auf eine 17. Der Spieler muß nun mit seinen geworfenen Ergebnissen diese 17 erreichen, und dann nochmals erhöhen.. dann hat er diese Herausforderung geschafft.

Gegen lebende Gegner sieht die Sache nochmals anders aus. Menschen können einen Konflikt eskalieren lassen, von einer verbalen zu einer körperlichen Auseinandersetzung, zu einer Messerstecherei bis hin zum Schußwaffengebrauch. So kommen zu den ursprünglichen Würfeln immer mehr hinzu, bis eine Seite den Konflikt gewinnt – oder sich entscheidet den Konflikt aufzugeben. Denn auch darum geht es: nicht immer bis zum äußersten zu gehen sondern auch mal nachzugeben. Die letzte Erhöhung des Gegners zählt nicht, da man diesen Angriff vermieden hat. Und im Spiel darf man nach dem aufgeben den höchsten Würfel der einem noch verblieben ist für den nächsten Konflikt, der auf diesem Konflikt folgt, auf die Seite legen und zusätzlich einsetzen, da man den Konflikt zu den eigenen Bedingungen beendet hat. Doch da alles Konsequenzen hat, muß man nach dem Aufgeben auch Würfeln ob sich negative Folgen für den Charakter ergeben. Und je weiter man den Konflikt getrieben hat, desto mehr und höhere Würfel werden geworfen. Und je höher dieses Ergebnis ist.. nun, sagen wir es so: Es gibt keine Trefferpunkte.

Der nächste ungewöhnliche Ansatz ist, daß der Text den Spielleiter auffordert bewußt bei der Entwicklung eines Abenteuers nicht in's Detail zu gehen. Anstatt ein Abenteuer oder einen Ort durchzuplanen, soll der Spielleiter lediglich die Szenerie im groben entwerfen, und im Laufe des Spiels auch die Spieler bei der Gestaltung der NSC und ihren Verhaltens mit einbeziehen; der Spielleiter sollte also direkt fragen "Was empfindet Ihr hier als Sinnvoll? Warum hat der Bürgermeister einen verschlossenen Keller?" und die Geschichte so gemeinsam mit den Spielern schreiben, anstatt wie sonst die Welt in möglichst großem Detail zu repräsentieren in welcher die Spieler möglichst frei handeln können, aber nur über ihren eigenen Charakter bestimmen. Der Spielleiter soll also keine Abläufe planen und kein gesetztes Ziel anstreben, sondern die Situation vor Ort den Spielern schildern und von da an einfach mit-erleben, wie die Spieler mit der Geschichte umgehen. Damit haben die Spieler ein sehr großes Mitspracherecht im laufenden Spiel – wobei die endgültigen Entscheidungen für das Verhalten der NSC natürlich beim Spielleiter liegt.

Um dies umzusetzen, werden im Regelwerk auch ausführliche Beispiele geliefert. Und damit es auch zum Spiel kommt, wird der Spielleiter ausdrücklich aufgefordert, das Spiel auf Konflikte zuzutreiben, die von den Spielern dann – auf die eine oder andere Art – gelöst werden müssen. Und wenn ein Konflikt auftritt, sollte der Spielleiter diesen eskalieren lassen, solange es Sinn macht. Es geht in "Hunde im Garten des Herrn" also nicht um große Bösewichte, um fette Explosionen, um rätselhafte Kulturen oder um die perfekte Mission: Es geht um das alltägliche Leben in einer kleinen Stadt, in der irgendetwas nicht stimmt. Die Charaktere der Spieler haben den Auftrag, die Stadt besser zurückzulassen als sie sie vorgefunden haben. Doch wie sie das erreichen, soll ihnen überlassen bleiben. Wenn ein NSC nicht reden will und sich an einem Spielercharakter vorbeischiebt, den Konflikt also auf die körperliche Ebene steigert, wie reagiert dann der Charakter? Was, wenn es ein Verwandter von ihm ist?

Zum Ende des Regelwerkes wird ausführlich auf die Art, dieses System zu leiten eingegangen, und es wird sehr viel Hilfestellung gegeben. Auf über 40 Seiten Anhang finden sich häufige Fragen und Antworten dazu, Hilfestellungen bei bekannten Problemen, ausführliche Beschreibungen möglicher Probleme für den Spielleiter und die Charaktere – kurz: das Regelwerk weckt hier Lust auf das Spiel und hilft dabei, das Konzept von "Hunde im Garten des Herrn" so umzusetzen, wie der Autor es vorgesehen hat.



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Narrativa – Hunde im Garten des Herrn (PDF) als Download kaufen
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DSA5 - Das Geheimnis des Drachenritters (PDF) als Download kaufen
by Ingo T. [Verified Purchaser] Date Added: 11/29/2019 14:57:32

Ein sehr schönes und durchdachtes Produkt.

Ich habe mir das PDF zur digitalen Vorbereitung als Ergänzung zur gedruckten Version gekauft, es hat meine Erwartungen weit übertroffen. Super Arbeit :)

Der Download enthällt alles, was auch in der Print-Version vorhanden ist, einschließlich aller Tokens und Spielhilfen, so dass man sofort loslegen kann.

Das Einstiegsabenteuer führt den Spielleiter Schritt für Schritt an seine Aufgabe heran und bietet ein schönes Tutorial, in dem er den Spielern Regeln und Spielablauf näherbringen kann.

Die kurzen Solo-Abenteuer eignen sich gut um den Spielern schon im Vorfeld zu zeigen worauf sie sich einlassen und worauf sie achten müssen. Außerdem erhält man darin gleich einen Einstieg in das Gruppenabenteuer.

Fazit: Die beste Einsteigerbox die ich in meiner Rollenspielkarriere in die Finger bekomen habe, sowohl Inhaltlich also auch was Gestaltung und Gesamtkonzept angeht und etwas woran eine Einsteiger-Gruppe sicher viele Wochen Spaß haben wird.



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[5 of 5 Stars!]
DSA5 - Das Geheimnis des Drachenritters (PDF) als Download kaufen
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Fading Suns (Second Edition)
by David D. [Verified Purchaser] Date Added: 11/29/2019 07:09:28

'A lighter, softer, Warhammer 40k'

Do not confuse this with science fiction! This is science fantasy! Swords, bows, knights, cavalry charges, magic, and just the occassional spaceship or alien seems to be the order of the day in Fading Suns.

The setting goes into lavish detail in some sections, but completely omits other areas which will likely be vital to play. Feels incomplete.

The core mechanic is fast and simple. lots of gear, both psychic and magical powers are included. No starship rules!

The art is black and white but of the highest quality for black and white art. The PDF is not bookmarked.

Hard to give it low marks in the areas they did include. But so many areas are omitted I can't give it any higher rating than a 3/5. If it were a more complete product 4/5 would be more likely.



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[5 of 5 Stars!]
Fading Suns (Second Edition)
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Kann nicht lesen, kann nicht schreiben, aber will Baronin werden
by Laura E. [Verified Purchaser] Date Added: 11/29/2019 04:15:00

Eine stimmungsvolle und charmante Geschichte, bei deren Lektüre ich das Gefühl hatte, nach Hause zu kommen. Für alte DSA-Hasen wärmstens zu empfehlen!



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[5 of 5 Stars!]
Kann nicht lesen, kann nicht schreiben, aber will Baronin werden
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Starfinder - Einsteigerbox (PDF) als Download kaufen
by Roger L. [Featured Reviewer] Date Added: 11/20/2019 04:05:59

https://www.teilzeithelden.de/2019/10/17/ersteindruck-starfinder-einsteigerbox-schnellstart-ins-weltall/

Schon seit mehr als zwei Jahren können Fans von Pathfinder erforschen, wie die Welt ihres Rollenspiels in ferner Zukunft aussieht. Wer Starfinder bisher noch nicht kennengelernt hat, soll eine perfekte Gelegenheit mit der deutschen Übersetzung der Einsteigerbox erhalten. Wir haben uns für euch auf den Weg zu den Sternen gemacht.

Was passiert mit einer typischen Fantasywelt, die sich über Jahrtausende entwickeln kann, ohne dass Dämonen, Drachen oder böse Götter die typische Apokalypse entfachen? Vermutlich findet irgendeine Art von technischem Fortschritt statt und am Ende wird aus Magie und Technik ein Gemisch, das treffend als Science-Fantasy bezeichnet werden kann. Soweit zumindest die Idee von Starfinder.

Als eine Art Spin-Off zum Rollenspiel Pathfinder, das gerade in einer kontrovers diskutierten zweiten Edition erschienen ist, nimmt sich Starfinder der Welt von Golarion an und versetzt sie in eine technologisch weit fortgeschrittene Zukunft. Golarion als Planet verschwindet dabei ärgerlicherweise, aber die Szenerie bleibt unverkennbar dieselbe.

Wie schon für Pathfinder ist auch für den Weltraumableger eine Einsteigerbox erschienen, die seit Kurzem in deutscher Übersetzung erhältlich ist. Wir haben das zum Anlass genommen, uns noch einmal zu den Paktwelten aufzumachen und Starfinder unter die Lupe zu nehmen. Lest im Weiteren, ob die Landung auf der Absalom-Station mithilfe der Einsteigerbox gelingen wird.

Ein kurzes Briefing vorab Dieser Artikel wird sich nur sehr rudimentär mit dem Regelsystem befassen, das Starfinder zugrunde liegt. Der Grund dafür sind gleich drei Artikel unseres Magazins, die sich bereits in der Vergangenheit ausführlich mit den Regeln des Spiels auseinandergesetzt haben. Unser Redakteur Holger hat die englische Originalversion des Grundregelwerkes rezensiert und einem Spieltest unterzogen. Die deutsche Starfinder-Übersetzung wurde zusätzlich von einem Gastautor bewertet.

Allen, die an einer Betrachtung des Regelkomplexes interessiert sind, sind daher die oben genannten Artikel wärmstens empfohlen. Unser Ersteindruck der Einsteigerbox widmet sich stattdessen eher der Frage, ob das Produkt seinem Zweck gerecht wird, Neulinge mit Starfinder vertraut zu machen und Lust auf mehr zu vermitteln. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf kompletten RollenspielanfängerInnen.

Die Spielwelt oder: das Spielleiterhandbuch

Auch wenn das Spielerhandbuch der Box einige kurze Abschnitte zur Spielwelt bereithält, finden sich die meisten Informationen doch im Softcoverheft, das sich an zukünftige SpielleiterInnen richtet. Die einzelnen Planeten der Paktwelten, das Sonnensystem, in dem die meisten Abenteuer stattfinden dürften, werden kurz umrissen. Etwas ausführlicher wird die Absalom-Station beschrieben, die einen guten Schauplatz für erste Abenteuer und gleichzeitig eine schöne Heimatbasis für die Charaktere bietet.

Einen ersten Eindruck von den ungemütlichen Abschnitten der Station können sich die SpielerInnen in Form des mitgelieferten Abenteuers Stahlklaues Versteck verschaffen. Darin werden die Charaktere beauftragt, sich einer rätselhaften Bedrohung anzunehmen, die die unteren Ebenen der Station heimsucht. Leider enttäuscht das Abenteuer auf ganzer Linie.

Zunächst dürfte allen SpielleiterInnen, die bereits die Pathfinder Einsteigerbox kennen, auffallen, dass eine enorme Ähnlichkeit zum darin verwendeten Startabenteuer Schwarzzahns Hort vorliegt. Beide Abenteuer bestehen aus einem Dungeon, der zehn Räume umfasst und mit dem jeweils namensgebenden Endgegner schließt. Für die Starfinder-Variante sind Details abgeändert und der Stil auf Science-Fantasy umgemodelt worden, ansonsten wurde einfach alles übernommen.

Diese etwas lieblose Vorgehensweise wäre verzeihlich, wenn das Abenteuer nicht schon in seiner Urform suboptimal gestaltet wäre. Der Dungeon ist ein Schlauch ohne echte Entscheidungsmöglichkeiten, fast sämtliche Begegnungen sind nur im Kampf lösbar und für den Kampf gegen den Endgegner muss zuvor ein bestimmter Gegenstand gefunden worden sein, ohne den kaum Chancen auf einen Sieg bestehen. Komplette Rollenspielneulinge bekommen durch dieses Abenteuer einen sehr eingeschränkten Eindruck von den Möglichkeiten des Hobbys und werden eventuell noch durch die sehr beschränkten Optionen, ihren Gegner zu überwinden, frustriert.

Es verwundert, dass gerade dieses Abenteuer für die Box gewählt wurde. Denn mit den Tipps und Hinweisen für die angehenden SpielleiterInnen, die danach folgen, lassen sich weitaus bessere Szenarien entwerfen. Immer an den Bedürfnissen kompletter AnfängerInnen orientiert, finden sich hier jede Menge sinnvoller Inhalte.

Neben einem kurzen Abriss zu den allgemeinen Aufgaben der Spielleitung finden sich vor allem Handreichungen, um Abenteuer zu entwerfen und die Spielsitzungen vorzubereiten. Dabei werden insbesondere der Beschreibung und Nutzung von verschiedenen Szenerien viel Platz eingeräumt, was es angehenden SpielleiterInnen erlaubt, abwechslungsreiche Abenteuer zu präsentieren. Vervollständigt wird das Paket durch eine angemessen große Kreaturensammlung sowie passenden Zufallstabellen für den Einsatz der diversen Gegner und NSC.

Die Regeln oder: Was ist anders als im Grundregelwerk? Wie schon zuvor erwähnt, haben wir die Regeln von Starfinder bereits in der Vergangenheit ausführlich besprochen. Bei einem Einsteigerprodukt stellt sich aber immer die Frage, ob und inwiefern die Regeln verändert und angepasst wurden, um den Einstieg zu erleichtern. Starfinder geht hier weitestgehend den gleichen Weg, den Pathfinder mit seiner Einsteigerbox beschritten hat.

Charaktere, die mithilfe der Einsteigerbox erschaffen werden, sind aber anders als bei Pathfinder nicht voll kompatibel mit dem kompletten Regelwerk, da ein Detail vereinfacht wurde. Die Unterscheidung von Ausdauer und Trefferpunkten ist zugunsten der Trefferpunkte aufgehoben worden, dürfte aber bei einer Konvertierung des Charakters leicht nachgeholt werden können. Darüber hinaus sind keine weiteren Abweichungen vom Regelkern des Systems aufgefallen, stattdessen werden an vielen Stellen Regeloptionen ausgelassen, die das Regelwerk bietet.

Insbesondere ist davon der Raumkampf betroffen, der in der Einsteigerbox ersatzlos gestrichen wurde. Diese Entscheidung ist schwerlich nachzuvollziehen, da Raumschiffe und Schlachten im Orbit mit Laser und Torpedos für viele SpielerInnen fest zum Repertoire des Science-Fiction-Genres gehören. Auf der anderen Seite stellt der Raumkampf in den vollständigen Regeln von Starfinder quasi ein eigenes Subregelsystem dar, das Rollenspielneulinge schnell überfordern könnte.

Charaktererschaffung oder: das Spielerhandbuch Der einfachste Weg, mit der Starfinder Einsteigerbox ins Abenteuer zu starten, besteht ohne Frage darin, einen der sechs vorgefertigten Charaktere auszuwählen und einfach loszuspielen. Die sechs Weltraumabenteuer kommen jeweils mit einem bereits ausgefüllten Charakterblatt daher. Neben diversen nützlichen Erläuterungen bieten die vollfarbigen Bögen auch eine kleine Hintergrundgeschichte zum jeweiligen Charakter.

Wer lieber den ganz eigenen Charakter erstellen möchte, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Das Spielerhandbuch bietet eine Anleitung zum Charakterbau, die Anfänger bei jedem Schritt an die Hand nimmt und unterstützt, ohne jemals im Ton ins Vorschulhafte abzurutschen. Besonders praktisch sind die Hinweise, wo auf den beiliegenden Blankobögen die jeweiligen Werte und Fähigkeiten genau eingetragen werden müssen.

Auch die Auswahl an Charakteroptionen enttäuscht nicht. Jeweils sechs Völker, Charaktermotive und Klassen erlauben theoretisch bis zu 216 verschiedene Charakterkombinationen. Durch die Auswahl von Zaubern, Spezialfähigkeiten, Talenten und Ausrüstung können diese verschiedenen Varianten dann noch individualisiert werden.

Langeweile sollte also nicht allzu schnell aufkommen, auch wenn die Auswahl an Möglichkeiten im eigentlichen Grundregelwerk selbstverständlich größer ausfällt. Da alle Charakterklassen bis auf Level vier gesteigert werden können, ist auch nach einem ersten Abenteuer noch genug Luft nach oben, ohne dass zusätzliches Spielmaterial angeschafft werden müsste. Aus einem kompetenten, aber eben noch unerfahrenen Charakter kann mit den Inhalten der Box eine Figur werden, die den Anfängerstatus ebenso hinter sich gelassen hat, wie der/die SpielerIn.

Erscheinungsbild Das uns vorliegende PDF überzeugt mit einem sehr einheitlichen Artwork und Layout. Die Farbgebung ist recht bunt, was bei einer Science-Fiction-Thematik aber nicht weiter stört und auch niemals den Rahmen sprengt. Die diversen Lesezeichen vereinfachen eine Orientierung im Text der beiden Bücher enorm.

Obwohl das PDF also zu gefallen weiß, wird erst die physische Version des Produkts die Inhalte der Einsteigerbox voll zur Geltung bringen, auch wenn sie sich für ein Einsteigerprodukt im oberen Preissegment bewegt. Die diversen Aufsteller, Referenzkarten und nicht zuletzt die Flipmat, die der Box beiliegen, machen sich einfach besser, wenn sie nicht ausgedruckt und -geschnitten sind. Für echte Einsteiger sind außerdem die Würfel, die der Box beiliegen, nicht uninteressant.

Ob ausgedruckt oder aus dem klassischen Stanzbogen erfüllen diese Elemente am Spieltisch in jedem Fall ihren Zweck. Fast 80 Aufsteller dienen zur Darstellung der Charaktere und ihrer diversen Gegner und Verbündeten. Auf der doppelseitigen Flipmat, die den Bodenplan des mitgelieferten Abenteuers bzw. eine große Blankofläche zeigt, können diese Figuren dann ihre Kämpfe austragen.

Was am Erscheinungsbild negativ auffällt, ist die Tatsache, dass an einigen Stellen im Text offensichtlich keine Übersetzung aus dem Englischen stattgefunden hat. Es handelt sich zwar nicht um essenzielle Textstellen, aber die Fehler sind sehr auffällig und daher ärgerlich.

Fazit Nachdem schon die Einsteigerbox zum engverwandten Pathfinder unsere Redaktion überzeugen konnte, überrascht es wenig, dass auch das entsprechende Produkt für Starfinder nicht enttäuscht. Alle AnfängerInnen erwartet ein pralles Paket mit zwei Softcoverheften, Charakterbögen, Würfeln, Merkzetteln mit wichtigen Regeln sowie einer großen Menge an Bodenplänen und Aufstellern, die sich schnell und sinnvoll im Spiel einsetzen lassen. Lediglich in der PDF-Version muss noch etwas Zeit fürs Drucken und Basteln investiert werden.

SpielerInnen werden Schritt für Schritt durch die Charaktererschaffung geleitet und dürfen aus einer langen, aber nie überwältigenden Liste aus Optionen den Wunschcharakter erstellen oder einfach einen von sechs fertigen Charakteren ins Abenteuer schicken. Auch nach dem ersten Abenteuer kann der Charakter weitergespielt und gesteigert werden, denn die Box enthält Material, um alle Klassen bis auf Level vier zu entwickeln. Und danach sind die Charaktere schnell auf das vollständige Regelwerk konvertiert.

Auch die potenziellen SpielleiterInnen bekommen einiges geboten. Neben einer großen Auswahl an NSC und Kreaturen sind zahlreiche Tipps zum Erstellen von eigenen Abenteuern und der Beschreibung und Umsetzung verschiedenster Szenerien in der Science-Fantasy-Welt von Starfinder enthalten. Das mitgelieferte Abenteuer stört leider den ansonsten tollen Gesamteindruck, denn es bietet nur sehr unterdurchschnittliche Unterhaltung und vermittelt Neulingen keinen guten Eindruck von den Möglichkeiten eines Tischrollenspiels.

Trotz dieses Wermutstropfens und eines vergleichsweisen hohen Preises der Printversion gilt aber: Mit dieser Box lässt sich der Countdown für die Reise zu den Paktwelten von Starfinder problemlos einleiten.



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